Netzanbindung

Netzanschluss – wichtige Verbindung zum Festland

Bild: Netzanschluss zum Festland

Der Netzanschluss für DanTysk (Quelle: Tennet)

Der Netzanschluss für den Windpark DanTysk ist eine wichtige Voraussetzung, um die umweltfreundlich in der Nordsee gewonnene Energie in das deutsche Stromnetz einspeisen zu können. Verantwortlich dafür ist der für die Nordsee zuständige Übertragungsnetzbetreiber TenneT. Seit Januar 2011 ist für den Windpark DanTysk diese Bedingung erfüllt: Nach Prüfung aller entscheidenden Kriterien wie vollständige Genehmigung, Bauzeitenplan und verbindliche Finanzierung sagte TenneT den unbedingten Netzanschluss zu.

Verlustarmer Transport über Gleichstromkabel

Der Windpark DanTysk wird über den sogenannten Netzanschluss Sylwin1 an das Festland angebunden. Es handelt sich dabei um eine Seekabelverbindung, die die Konverterplattform Sylwin alpha, die sich in unmittelbarer Nähe des Windparks befindet, mit dem Umspannwerk im schleswig-holsteinischen Büttel verbindet. Hierzu wird ein 205 Kilometer langes Kabel verlegt, davon 160 km in der Nordsee und 45 km an Land bis zur Konverterstation in Büttel. Dort wird der Strom dann ins deutsche Höchstspannungsnetz eingespeist.

Konverter sind Umrichter, die den in den Windturbinen erzeugten Wechselstrom in Gleichstrom umwandeln. Oder umgekehrt: nach dem Transport über das Seekabel wieder für die Einspeisung ins Höchstspannungsnetz in den erforderlich Wechselstrom verwandeln. Dieser Vorgang ist erforderlich, da Energie bei bestimmten Bedingungen über große Distanzen wirtschaftlicher mit der Gleichstromtechnologie übertragen werden kann. Diese – im Fachjargon genannte – Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) ermöglicht an Land oder Offshore einen verlustärmeren Transport.