23.11.2012 - Logbuch

Die ersten Offshore-Arbeiten beginnen

Bild des Schiffes Tertnes

Quelle: Van Oord

Steinig – aber kein steiniger Weg: Bevor die Gründungspfähle installiert werden können, wird jeder einzelne der 80 Turbinenplätze mit mehren Lagen Schüttgestein auf dem Seeboden befestigt. Dieses ist erforderlich, damit während der Betriebsphase der Sandboden an den Gründungspfählen durch die Strömung nicht freigespült wird und die Standfestigkeit der Anlagen beeinträchtigt. Die Fachleute sprechen bei diesem Vorgang von Auskolkung. Daher bezeichnet man dieses Schüttgestein, das aus Norwegen stammt, als Kolkschutz. Er wird mit einem Spezialschiff, einem Rock Dumper, zielgenau mit einem Fallrohr in etwa 30 Meter Wassertiefe platziert.

Das DanTysk-Projekt benötigt für diesen Zweck insgesamt über 75.000 Tonnen Gestein, was in etwa 3.000 LKW-Ladungen (Sattelzug) entspricht. Mit einer Schiffsladung können insgesamt 10 Standorte befestigt werden. Insgesamt acht Mal pendelt das Schiff „Tertnes“ zwischen dem norwegischen Hafen Slovag (60 km nördlich von Bergen) und dem Baufeld DanTysk bis Mitte März hin und her.

So funktioniert es:
Schiff mit flexiblem Fallrohr von Nordnes (Video)