10.04.2013 - Logbuch

Die ersten Gondeln erreichen den Hafen

Unverkennbar: Der Schriftzug des Windparks „DanTysk“ ziert gemeinsam mit den Namen der beiden Projektpartner das Metallgehäuse der Gondeln

Nur aus nächster Nähe kann man die tatsächliche Größe der einzelnen Gondeln erfassen, bevor sie ihren Platz in 88 Metern Höhe in der Nordsee finden werden. Mit zwölf Metern Länge sind die Gondeln einer Windturbine ungefähr so groß wie ein Schulbus. Die ersten beiden der 150 Tonnen schweren Maschinenhäuser sind nun im Basishafen in Esbjerg eingetroffen. In den kommenden Wochen und Monaten werden  zu diesen beiden Gondeln  noch insgesamt 78 weitere Maschinenhäuser dazukommen. Sie werden alle im dänischen Werk von Siemens in Brande produziert und werden von dort per Sattelschlepper nach Esbjerg transportiert – nur wenige Stunden dauert so ein Transport. Im Esbjerger Hafen sind bereits verschiedene Flächen für die Lagerung der Gondeln und der weiteren Turbinenteile vorbereitet worden. Im November letzten Jahres wurde im bestehenden Vattenfall-Gebäude der dänischen Kollegen ebenfalls ein Projektbüro für die Bauleitung des Windparks eingerichtet. Dieses Team sorgt nun vor Ort dafür, dass alles reibungslos läuft und die Turbineninstallation, mit der im Sommer begonnen wird, perfekt vorbereitet ist.

In den Gondeln, die auch als Maschinenhäuser bezeichnet werden, befinden sich wesentliche Bauteile wie das Getriebe, der Generator oder die automatische Steuerung, die den Rotor in den richtigen Winkel zum Wind stellt.