19.12.2013 - Logbuch

Hochbetrieb im Esbjerger Hafen

 

Im letzten Monat des Jahres herrscht Hochbetrieb in Esbjerg, dem Basishafen für DanTysk. Denn hier werden die 80  Windenergieanlagen und Türme für den Windpark angeliefert und vormontiert.

Einige Türme sind für die Offshore-Installation bereits montiert. Ein Turm einer Offshore-Windkraftanlage besteht aus drei Teilen, welche hier in Esbjerg zu einem Gesamt-Bauwerk mit einer Höhe von 70 Metern zusammengeschraubt werden. Bei den Türmen handelt es sich um Stahlrohrtürme, die aus gerollten Stahlplatten zu einzelnen Turmsegmenten zusammengeschweißt werden. Der Turm ist  mit einem durchschnittlichen Gewicht von 210 Tonnen das größte und schwerste Teil einer Windenergieanlage. Um sich über die Dimension eines einzigen Turmes bewusst zu werden, ist die Höhe mit der eines Riesenrades vergleichbar während das Gewicht dem von 42 ausgewachsenen afrikanischen Elefanten entspricht.

Auch die Hälfte der Gondeln für DanTysk befindet sich bereits im Hafen von Esbjerg und wird derzeit für den Offshore-Einsatz vorbereitet. Dabei werden die Helihoist-Plattformen für den Zugang per Helikopter montiert, wie auch alle Signallampen, die Technik zur Windmessung und die Naben. Die Rotorblätter werden später offshore in Einzelmontage installiert. Jeder einzelne Arbeitsschritt der an Land vorbereitet werden kann, wird auch an Land sicher umgesetzt. So werden Offshore-Risiken während der Installationsphase reduziert.

„Wir haben die Installation der Turbinen aufgrund des verzögerten Netzanschlusses auf das Frühjahr 2014 verschoben“, sagt Projektleiter Ole Bigum-Nielsen. „So können wir den Serviceaufwand für die Turbinen, die bereits offshore installiert sind, reduzieren. Gern hätten wir an unserem Plan festgehalten und Anfang 2014 mit der Inbetriebnahme begonnen. Nun aber passen wir uns der Fertigstellung des Offshore-Netzschlusses an“.

Der Basishafen in Esbjerg mit direkter Lage an der Nordsee ist nicht nur für den Offshore Windpark DanTysk ein wichtige Anlaufstelle. Vattenfall wartet und steuert von hier in seinem Kontrollzentrum die rund 900 Turbinen seiner On- und Offshore Windparks aus fünf europäischen Ländern – sowie später den Windpark DanTysk.