23.09.2013 - Logbuch

Teamtraining mit dem Rettungshubschrauber

Ein erstes umfassendes Praxistraining mit der gesamten Husumer Besatzung des DanTysk Rettungshelikopter fand Anfang September in Husum statt.

Etwa 25 Mitarbeiter der DRF Luftrettung trainierten für den Ernstfall. Darunter waren Piloten, Notärzte, Rettungsassistenten, Winch Operator und zwei HSE-Experten von Vattenfall die für das Projekt DanTysk zuständig sind. HSE steht für Health, Safety und Environment, also wichtige Kernwerte, die Vattenfall insbesondere für den Bau eines Offshore Windparks sehr ernst nimmt

Die beiden JointVenture Partner Vattenfall und Stadtwerke München haben die DRF Luftrettung für die notfallmedizinische Versorgung und Rettung von verletzten Personen aus dem Baufeld DanTysk beauftragt. Zentrales Element des Vertrages ist ein Rettungshubschrauber, der für das Projekt rund um die Uhr zur Verfügung steht und im Ernstfall auf schnellstem Wege das Baufeld DanTysk, 70 km westlich von Sylt erreicht.

Hervorragendes Konzept

Zweimal musste der Rettungshubschrauber bisher aufgrund internistischer Notfälle ins Baufeld fliegen. „Unser Rettungskonzept hat hervorragend funktioniert. Beide Male konnten die Erkrankten notärztlich versorgt werden“, sagt Stefan Kahlen, HSE-Manager für das Projekt DanTysk. Die Einsätze waren glücklicherweise nicht auf Unfälle im Baufeld zurückzuführen, aber auch für „normale“ Notfälle steht das Rettungskonzept zur Verfügung. „Auch wenn wir bislang Unfälle vermeiden konnten, worauf wir sehr stolz sind, können immer wieder unvorhergesehene Dinge auf See geschehen, bei denen die Hilfeleistung auch auf Grund der großen Entfernung zum Land eine große Herausforderung ist. Daher sind wir froh, dass unser Rettungskonzept so gut funktioniert“, so Kahlen weiter.

Bei dem zweitägigen Teamtraining, das von der DRF Luftrettung organisiert wurde, trainierten die Teilnehmer die Rettung von Verletzten mit der Seilwinde des Helikopters. Dabei wurden realitätsnahe Situationen simuliert, wie das Abwinchen eines Rettungsassistenten bzw. Notarztes, die Versorgung eines Verletzten am Unfallort sowie die Vorbereitung und Durchführung der Seilwindenoperationen.

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 20. Dezember 2012

 

 Hier ein paar Eindrücke vom Training: