Windturbine

Turbinen: Kraftpakete im Meer

80 Windenergieanlagen auf einer Fläche von 70 Quadratkilometern werden nach Fertigstellung des Windparks DanTysk mit ihren gewaltigen Rotorblättern den kräftigen Nordseewind in umweltfreundlichen Strom verwandeln. Jede der von Siemens hergestellten Anlagen hat eine maximale Gesamthöhe von 148 Metern über der Wasseroberfläche und eine Leistung von 3,6 Megawatt. Insgesamt 1,3 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr können damit pro Jahr produziert werden, CO2-frei Energie für bis zu 400.000 Haushalte bei einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden pro Jahr. Wegen der Erdkrümmung ist die Rotorspitze selbst bei bester Sicht vom Festland aus nicht zu erkennen.

Grafik: Siemens Turbine

Die Gondel selbst hat in etwa die Größe eines Busses und beherbergt die wesentlichen Bauteile wie das Getriebe, den Generator oder die automatische Steuerung, die den Rotor in den richtigen Winkel zum Wind stellt.

Zum Transport und zur Montage der Windräder kommt das Installationsschiff „Pacific Osprey“ zum Einsatz, das vom Basishafen im dänischen Esbjerg aus zur Baustelle auf See aufbricht – mit bis zu zwölf Turbinen pro Törn an Bord.

  • Rotordurchmesser: 120 Meter
  • Nabenhöhe: 88 Meter
  • Nennleistung: 3,6 MW
  • Gondelmasse ohne Rotor und Nabe: etwa 150 Tonnen
  • Gondelmasse mit Rotor und Nabe: etwa 250 Tonnen
  • Turm: etwa 210 Tonnen
  • Drehzahl: Rotor: 5-13 U/min
  • Einschaltwindgeschwindigkeit: 3-4 Meter/Sekunde
    (=Windstärke 2-3)
  • Nennwindgeschwindigkeit: etwa 12 Meter/Sekunde
    (=Windstärke 6)
  • Ausschaltwindgeschwindigkeit: 25 Meter/Sekunde
    (=Windstärke 10)
  • Blattspitzengeschwindigkeit: knapp 300 km/h